Kristallographie. Eine Einführung für Naturwissenschafler.

Von Walter Borchard-Ott. Das deutschsprachige Standard-Lehrbuch der Kristallographie basiert auf Vorlesungen, die der Autor mehr als 25 Jahre lang an der Universität von Münster hielt. Der Schwerpunkt des Buches liegt bei der geometrischen Kristallographie, deren Grundbegriffe zahlreiche Abbildungen und Tabellen übersichtlich darstellen. Vom Raumgitter aus werden Symmetrieoperationen, Bravais-Gitter, Raum- und Punktgruppen abgehandelt.

Continue reading

Chemische Kristallographie

Chemische Kristallographen untersuchen Verbindungen, die sowohl chemisch als auch biologisch interessant sind, d. h. neue synthetische Chemikalien, Katalysatoren, Pharmazeutika, Naturprodukte, Mineralien und dergleichen. Die chemische Kristallographie liefert dabei genaueste Messungen im molekularen Größenbereich.

Die Kristallstrukturanalyse als analytische Methode zur Lösung chemischer Fragestellungen bedarf in erster Linie sehr exakter Messgeräte. Hierfür kommen in erster Linie zwei Verfahren in Frage: Einkristallmethoden oder Pulverdiffraktometrie. Beide machen sich das Phänomen der Gitterbeugung zu Nutze: Strahlungen verschiedener Wellenlänge werden beim Durchleuchten des Untersuchungsmaterials abgelenkt. Da die Größe der zu untersuchenden Strukturen im mikroskopischen Bereich liegt, kommt Röntgenstrahlung zum Einsatz. Elektronenmikroskope neuester Bauart sind mittlerweile ebenfalls in der Lage, Kristallgitter auf Molekülebene zu analysieren.

Einkristallröntgendiffraktometrie

Die Einkristallröntgendiffraktometrie wird angewandt, um die Struktur von “kleinen Molekülen” zu bestimmen. Bereits vor zwanzig Jahren war es hiermit möglich, Strukturen mit einem Durchschnitt von bis zu 100 Atomen zu vermessen. Dank der zunehmenden Rechenkapazität und leistungsfähigerer Mess-Software konnte der obere Grenzwert jedoch auf ca. 500 angehoben werden, mittlerweile ist man in der Lage, sogar eine 1000 Atome enthaltende Struktur zu bestimmen.
Mit Hilfe der sogenannten Einkristallröntgendiffraktometrie (Festkörper-NMR-Spektroskopie) werden die thermodynamischen und strukturellen Daten von Kristallformen ermittelt, die einerseits zur systematischen Erforschung von Struktur-Eigenschaften dienen und andererseits die Grundlage für Erkenntnisse der Zusammenhänge zwischen dem molekularen Aufbau (Kristallgitter, Ordnungsgrad) fester Stoffe und ihren Verarbeitungseigenschaften untersucht. Eine große Rolle spielt diese Untersuchungsmethode vor allem im Arzneimittelbereich.

Edelsteinkunde: Der Aventurin

Nicht immer ist der Aventurin einheitlich gefärbt, sondern auch von weißlichen Quarzlagen durchwölkt, ja oft herrschen auch gelbliche, braune oder weißliche, selbst blaue Töne vor. Das Material eignet sich kaum zu Ringsteinen, vielmehr fertigt man ans ihm Platten, Petschafte, Siegelsteine, Ketten, Anhänger, Figuren, Aschenbecher, Schreibtischgeräte usw. Bei solchen Avanturinarbeiten wirken die einzelnen grünen Flimmerflecke in der hellgrünlichen Masse in der Tat sehr ansprechend. Früher hatte freilich dieser Stein eine weit größere Bedeutung als heute.

Körper: Der Aventurin zählt zu den Edelsteinen. Man sagt ihm positive Auswirkungen auf die Arteriosklerose nach, weiters soll er helfen, ein verstörtes Herz zu besänftigen.

Seele: Der Aventurin neutralisiert Emotionen. Menschen, die diesen Stein als ihren bevorzugten Edelstein sehen, verfügen über ein Höchstmaß an Mütterlichkeit, Familiensinn sowie Empfindlichkeit. Oftmals sind sie schüchtern und zurückhaltend.

Sternzeichen: Krebs

Heinrich Frieling schreibt in “Edle Steine” (1937): “Mit diesem schön gefärbten Stein eröffnen wir die Reihe der grobkörnigen und dichten, ja, oft Sandstein (quarzit)ähnlichen Quarze. Geschliffen schaut der Aventurin freilich nicht grob aus, sondern es handelt sich da um glatte, etwas schillernde und schwach durchscheinende Platten, die ihre schöne, hell saftgrüne Farbe zahlreichen, in einer Richtung liegenden Chromglimmerplättchen verdanken, die in den dicht sandsteinartigen Untergrund gepackt sind. (Durch diese Strukturverhältnisse erweist sich der Aventurin streng genommen nicht mehr als einheitlich, sondern als Gestein!)

Bei den Chinesen wird er allerdings noch als der kaiserliche Nü-Stein geschätzt, aus dem auch das Reichssiegel Chinas gefertigt sein soll. Es gibt unter der Bezeichnung “Goldstein” oder “Goldfluss” eine recht hübsche Nachahmung des gelbbraunen Aventurins, die einstmals nach einer Geheimvorschrift von venezianischen Mönchen hergestellt wurde. Später enträtselte sie ein italienischer Glasfabrikant, und noch heute wird in Murano “Goldfluss” hergestellt.

Die Kristallkugel

In diesem klassischen Märchen der Gebrüder Grimm ist eine magische Kristallkugel Quell der Kräfte des Zauberers – um ihn zu besiegen, muss der junge Held die Kugel in einer schwierigen Odysee bergen und dabei sowohl Mut als auch List beweisen.

Eine Zauberin hatte drei Söhne, und als diese nach und nach heranwuchsen, begann sie zu fürchten, sie könnten sie an Zauberkunst übertreffen, indem sie ihre Geheimnisse stahlen. Als sie glaubte, ihr erster Sohn sei jetzt alt genug, um ihr gefährlich zu werden, verwandelte sie ihn in einen Adler und schickte ihn hinaus, um tagein, tagaus am Himmel zu kreisen. Er baute sich ein Nest auf der Höhe eines Berges und lebte so, wie Adler leben. Doch einmal am Tag nahm er für zwei Stunden wieder seine frühere Gestalt an und erkannte, was ihm widerfahren war, und grämte sich darüber. Er war jedoch zu weit von zu Hause weg, um etwas unternehmen zu können.

Continue reading

Jade als chinesisches Symbol

Seit dem Altertum ist Jade der beliebteste Stein der Chinesen; er kommt in verschiedenen Färbungen vor, von weiß bis dunkelgrün. Nicht nur Steine, die als Jade bezeichnet werden, sind echte Jade; auch Nephrit wird so genannt. Im Adtertum wurde Jade im Grenzgebiet zwischen den Provinzen Honan und Shensi gefunden, später kam der beste Jade aus Khotan (in Sinkiang) und Burma.

Im Altertum legte man ein kleines Stück Jade in den Mund der Toten, im Glauben, daß dies die Fäulnis verhindere. Vielfach wurde Jade als Gürtelschmuck getragen; aber es gab auch größere Jadeplastiken. Männer erhielten zu ihrem 70. Geburtstag einen Jadestab.

Echte Jade faßt sich stets kühl an, darum wird die Haut einer schönen Frau mit Jade verglichen. Zugdeich gilt Jade als Symbol der Reinheit. “Mit Jade spielen” (nung yü) ist ein Wort für Beischlaf, “Jade handhaben” (p’in yü) bezeichnet Cunnilingus, “Jadesaft” (yü-chiang) den Speichel einer Frau, “Jadeflüssigkeit” den männlichen Samen oder das weibliche Scheidensekret, “Jadetür” und “Jadewand” die Scheide der Frau, “Jadestengel” den Penis. Ein junges Mädchen hat eine “Jadehaltung”, sie hat “Jadebeine” und ihre Brüste sind hart wie “warme Jade”. Bis heute ist diese Fülle an Kombinationen gebräuchlich, immer in positiver Setzung und häufig in sexueller Färbung.

Das Wort “yao” bedeutet eine nicht genau beschriebene Art von Jade. Oft dargestellt ist der “Jadeteich” (yao ch’ih) im Palast der Hsi-wangmu, zu deren Fest, das zur Zeit der tausendjährigen Pfirsichreife abgehalten wird, die Unsterblichen kommen und ihr Geschenke mitbringen. Dies ist ein glückbringendes Ereignis; ein Bild davon drückt den Wunsch für langes Leben und Glück aus, ist daher ein passendes Geschenk für alte Männer. Der “Jadekaiser” (rü-huang-ti) ist die höchste Gottheit in der Volksreligion.

Mehr zum Thema Jade in der chinesischen Volkskunde findet man in: Eberhard, Wolfram: Lexikon chinesischer Symbole. Die Bildsprache der Chinesen. München 2004

The Crystal Caves

Nature is offering an extraordinary opportunity for us to admire, get to know and protect an exceptional place, a unique wonder of our planet not only for its great beauty but for its geological and scientific value: The Naica crystal caves, located in the state of Chihuahua to the north of México, at the Industrias Peñoles mine.

In them we can find the biggest selenita crystals (the purest gypsum) in the world, reaching lengths of up to 14 meters. Their transparency and shine, in enormous and unique figures move and captivate. It´s difficult to imagine such an important geographic discovery in the latest years, only compared with the Nile river fountains.

This exceptional place leave us with many scientific and philosophical questions: how and why did they acquire their unique shape and appear in this particular place? How can we protect and preserve them accordingly to their natural environment beneath the water? How can we share a place that is inaccessible for security reasons? What reflections can we make from them as an example of the maximum order facing the general matter´s tendency to disorder and expansion? What can we learn from this place where heaven and hell can be perceived at the same time? Can we explore de cave even it´s dangerous conditions?

Now, due to the interest and effort of several companies and institutions, we can begin to answer this and other questions through the Naica Crystal Project.

read more | digg story

Herkunft des Wortes Kristall

Der Begriff Kristall stammt ursprünglich von dem griechischen Wort “kryos” = Eis ab. Bei dem bereits in dem antiken Griechenland betriebenen Bergbau wurden wahrscheinlich Quarz-Kristalle entdeckt, die für nicht geschmolzenes Eis gehalten wurden. Daher stammt die Bezeichnung “Krystall”, die sich in dem Laufe der Zeit zu “Kristall” gewandelt hat.

Ein Kristall ist ein anisotroper, homogener Körper, der aus einer dreidimensionale und periodisch angeordneten Struktureinheit besteht. Festkörper ohne eine innere Ordnung werden amorph genannt, siehe Glas. Daneben gibt es noch Quasikristalle , die zwar wohlgeordnet sind, dennoch weder Rotationssymmetrie noch Translationssymmetrie besitzen müssen und aus mehreren unterschiedlichen Struktureinheiten aufgebaut sind. </p>

Ein realer Kristall enthält Gitterfehler, das heißt die dreidimensional-periodische Anordnung der Atome ist gestört. Man unterscheidet Punktfehler (Leerstellen, Zwischengitteratome, Fremdatome), Linienfehler (Versetzungen), Flächenfehler (Oberfläche, Korngrenzen, Zwillingsgrenzen), Volumenfehler (Poren, Einschlüsse). Leerstellen sind die einzig thermodynamisch stabilen Gitterfehler. In dem Regelfall liegt ein anorganischer Festkörper als Vielkristall (Polykristall) vor, das heißt der Körper besteht aus vielen kleinen Kristallen (Kristalliten), die durch Korngrenzen voneinander getrennt werden. Liegen verschiedene Kristallarten nebeneinander vor, so spricht man von Phasengrenzen.

Ein Kristall entsteht, wenn die Temperatur der flüssigen Materie genügend langsam unter den Schmelzpunkt sinkt und daraufhin die thermische Bewegung der einzelnen Atome einen so geringen Wert annimmt, daß die gegeseitigen Bindungen durch thermische Schwingungen nicht mehr aufgebrochen werden und die Atome sich so zu einem einheitlichen Gitter vereinigen können. Das einheitliche Gitter hat eine geringere freie Enthalpie als das Glas.</p>

Ausgangspunkt für die Kristallbildung ist ein Kristallkeim, der bei sinkender Temperatur wächst. Existieren viele solcher Kristallkeime oder setzt die Kristallisation an mehreren Stellen gleichzeitig ein, so entsteht ein Polykristall. Sinkt die Temperatur der Schmelze so schnell, daß sich die Atome nicht periodisch anordnen können, so entsteht ein Glas.

Alle möglichen Kristallgitter lassen sich in dem Rahmen der Gruppentheorie anhand ihrer Kristallsymmetrie in 230 Raumgruppen klassifizieren (siehe Kristallsystem).

Die Regelmäßigkeit in dem Inneren spiegelt sich mitunter auch in der makroskopischen Geometrie wieder. So sind zu dem Beispiel Eiskristalle sechseckig, während e35042bb15394280896585e30f182 Tausend würfelförmig sind. Das äussere Aussehen eines Kristalls wird als Kristallhabitus oder Kristalltracht bezeichnet. Die Kristallflächen werden durch Millersche Indizes beschrieben.

Kristalle haben eine höhere Dichte als ihre amorphen Gegenstücke. Nichtmetallische-anorganische Kristalle sind härter, aber auch spröder. Alle Metalle erstarren in dem Regelfall kristallin.

Viele Schmucksteine sind besonders schöne und grosse Kristalle der verschiedenen Mineralien. Der Bergkristall ist eine farblose Variante des Quarz-Kristalls, die violette Variante ist der Amethyst. Der Diamant ist eine kristalline Form des Kohlenstoff und das härteste natürlich vorkommende Mineral. Auch Silizium kristallisiert in dem Diamantgitter. Es ist wohl zur Zeit der Stoff, der am häufigsten in grossen Mengen einkristallin benutzt wird (Halbleitertechnik).

Naturkundemuseum kaufte Kristallsammlung auf.

Im Naturkundemuseum in Dortmund wird es für die Besucher eine Überraschung geben. Das Museum kaufte eine seltene Calcit-Kristallsammlung eines Sammlers auf.

Calcit ist überwiegend in Höhlen zu finden und präsentiert sich in verschiedenen Ausführungen. In den nächsten 14 Tagen können die Besucher bereits einen geringen Teil der über 1000 Exponaten bewundern.

Extrem atlantische Kristallheilung

Die Atlantische Kristallheilung wirkt auf der Basis atlantischen Wissens um die Heil- und Wirkkraft der Steine und Kristalle. Dieses Wissen, das lange im Verborgenen ruhte, ist jetzt wieder zugänglich geworden, sagen jene, welche behaupten, es zu besitzen.

Die Methoden der Atlantischen Kristallheilung erlauben es dem Menschen, tiefgehende Auflösung von begrenzenden Strukturen in seinen verschiedenen Energiesystemen zu erfahren, so der unverfroren lächerliche Claim. Die Kristalle unterstützen dabei den Fluss in der Wirbelsäule, auf dem bekanntlich diverse Schlauchboote dahintreiben. Über die Chakrenentsprechung der Steine lässt sich das körpereigene Wohlbefinden und harmonische Funktionieren positiv beeinflussen, während der Therapie kommt es in der Regel zu spontanen Blasenentleerungen.
Steine als Licht- und Informationsträger können die Zellinformationen positiv beeinflussen, aber auch negativ – man weiß es nicht genau. Daneben ist es möglich, Steine als Schutzsteine zu tragen und Transformationssteine herzustellen, die durch ihre Feuerkraft Entwicklungsschritte unterstützen, möglicherweise aber auch den Träger explodieren lassen oder ihn in ein Eichhörnchen mit Punkfrisur verwandeln. Weiterhin lässt sich das Raumklima durch Steine, die unterstützende Energien in den Raum hinein holen, optimal beeinflussen, bis hin zum totalen Atemstillstand (vor Perfektion). Feng Shui mit Steinen ist möglich, das Anlegen von Kraftplätzen, um so den Arbeitsplatz, den eigenen Wohnbereich effektiv und optimal nutzen zu können oder auch nicht.

Es besteht die Möglichkeit, durch Visionskristalle Einblick in die eigene Entwicklung zu erhalten und so gezielt beraten zu werden. Man kann zu diesem Zweck allerdings auch eine Digitalkamera oder den Rasierspiegel verwenden. Durch die Zugehörigkeit bestimmter Steine zu den Planetenenergien lassen sich Planetenmandalas erstellen, die den inneren Schweinehund wieder in Kontakt mit der äußeren Laschheit bringen. Die positive, konstruktive Unterstützung der Planetenenergien wird so direkt erfahrbar, wenn man denn daran glauben will. Dies lässt sich als einmalige Einzelsitzung erfahren oder als dauerhafter Kraftplatz in der eigenen Wohnung.

Die Atlantische Kristallheilung bietet vielfältigste Möglichkeiten in der Unterstützung und Begleitung von Menschen in all ihren Lebensbereichen, deren Wirksamkeit nicht bewiesen werden kann.

Kristallheilung

Crystal Healing works by using crystals, to interact with the persons surrounding aura (energy field) and energy points known as chakras. Using a pendulum and a method known as dowsing, crystals are selected by the clients «higher self».

Each type of crystal has unique properties that deal with specific issues.

During a healing session, universal energy is channelled through the healer – the crystals magnifying this energy.
It is common to feel physical sensations during a treatment, which can range from tingling, sense of heat or cold, sensations of heaviness etc, when energy blockages are moved.

read more | digg story